PCO-Syndrom München — MVZ Dr. Geisenhofer
Unregelmäßige Zyklen, Haarausfall, Akne, Übergewicht oder unerfüllter Kinderwunsch – viele Frauen tragen diese Beschwerden lange mit sich, ohne eine eindeutige Erklärung dafür zu haben. Dabei steckt dahinter häufig PMOS (früher PCOS): eine der häufigsten Hormonstörungen bei Frauen im gebärfähigen Alter, die sich sehr unterschiedlich zeigt und oft spät erkannt wird.
Im MVZ Dr. Geisenhofer in München erhalten Sie eine fundierte Diagnostik, eine individuelle Therapie und eine langfristige Begleitung – durch ein erfahrenes Team, das Ihre Beschwerden einordnen und gezielt behandeln kann.
Diese Symptome können bei Frauen auf PMOS (früher PCOS) hinweisen
Das PMOS (früher PCOS) zeigt sich selten direkt. Meistens schleichen sich die Symptome ein – einzeln, unscheinbar. Typische Zeichen, die auf ein PCOS bei Frauen hinweisen können:
- Unregelmäßige, sehr seltene oder ausbleibende Zyklen und Monatsblutungen
- Haarausfall am Kopf, gleichzeitig verstärkte Körperbehaarung (Hirsutismus) im Gesicht, am Bauch oder an der Brust sowie am Rücken
- Akne und unreine Haut – auch noch im Erwachsenenalter
- Übergewicht oder Schwierigkeiten bei der Gewichtsreduktion trotz Diät und Sport
- Insulinresistenz und Blutzuckerschwankungen
- Ausbleibender Eisprung, Schwierigkeiten beim Schwangerwerden, Unfruchtbarkeit
- Psychische Belastung durch den langen Leidensweg und das veränderte Körperbild
Erkennen Sie sich in einem oder mehreren dieser Punkte wieder? Dann ist eine Abklärung sinnvoll – vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin im MVZ Dr. Geisenhofer.
Jetzt Termin vereinbaren und Beschwerden abklären lassenPCOS-Diagnose im MVZ Dr. Geisenhofer München
Die Diagnose erfolgt nach den international anerkannten Rotterdam-Kriterien: Mindestens zwei der drei Merkmale müssen vorliegen – unregelmäßige oder ausbleibende Eisprünge, erhöhte Androgenspiegel sowie der Ultraschallnachweis von Zysten an den Eierstöcken.
Unsere Diagnostik ist präzise, strukturiert und immer auf Ihre individuelle Situation abgestimmt.
Ausführliches Erstgespräch & Zyklusanamnese
In einem ausführlichen Erstgespräch erheben wir Ihre Krankengeschichte, besprechen Ihren Zyklus und Ihre Beschwerden – und klären gemeinsam, welches Ziel im Vordergrund steht: Zyklusregulierung, hormonelle Balance oder Kinderwunsch.
Hormondiagnostik
Bei Verdacht auf PMOS (früher PCOS) bestimmen wir alle relevanten Hormone und Stoffwechselwerte. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für folgende Selbstzahlerleistungen in der Regel nicht:
- Androgene: Testosteron, Androstendion, DHEA-S
- Gonadotropine LH und FSH sowie den LH/FSH-Quotienten
- Anti-Müller-Hormon (AMH) als Marker für die ovarielle Reserve
- Insulin, Glukose und Lipidprofil
- Schilddrüsenhormone und Prolaktin zum Ausschluss anderer Hormonstörungen
- Bei Bedarf: oraler Glukosetoleranztest, 17-Hydroxyprogesteron, Kortisolwerte
Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke
Die transvaginale Ultraschalluntersuchung macht die Veränderungen in den Eierstöcken sichtbar: Follikelzahl und -größe, Ovarialvolumen, Gebärmutterschleimhaut. Der Befund wird Ihnen direkt im Gespräch erklärt – verständlich und transparent.
Jetzt Termin für Ihre PCOS-Diagnostik vereinbaren +49 89 3831-0
PMOS (früher PCOS) Behandlung: Individuell, ganzheitlich, wirksam
Nach der Diagnose entwickeln unsere Ärzt:innen gemeinsam mit Ihnen einen Behandlungsplan, der zu Ihrer Lebenssituation passt.
Hormonelle Therapie & Zyklusregulierung
- Die Pille (Kombinationspräparate) zur Zyklusregulierung und Androgensuppression
- Antiandrogene Therapie bei Haarausfall (Hirsutismus) und Akne
Kinderwunschtherapie – Ihr Weg zur Schwangerschaft
Für viele betroffene Frauen ist der unerfüllte Kinderwunsch eine große Belastung. Sollte das der Fall sein, überweisen wir unsere Patientinnen an eine Kinderwunschklinik.
Ernährung, Bewegung & psychologische Unterstützung
Lebensstilveränderungen sind ein zentraler Baustein jeder PMOS (früher PCOS)-Therapie – besonders bei Übergewicht und Insulinresistenz.
Langfristig gut betreut – Verlaufskontrolle im MVZ Dr. Geisenhofer
PMOS (früher PCOS) ist eine chronische Erkrankung – sie begleitet Frauen über viele Jahre. Deshalb setzen wir auf eine strukturierte Langzeitbetreuung:
- Zyklusmonitoring
- Gewichtsverlauf
- Therapieanpassung
So stellen wir sicher, dass Ihre Behandlung langfristig angepasst und wirksam bleibt.
Häufige Fragen zu PMOS (früher PCOS)
Was steckt hinter dem PCO-Syndrom – wie entsteht es?
Der Begriff PCOS steht für Polyzystisches Ovarialsyndrom. PCOS entsteht durch ein hormonelles Ungleichgewicht: Die Eierstöcke produzieren zu viele männliche Hormone (Androgene), während gleichzeitig die Eizellreifung gestört ist. In der Ultraschalluntersuchung zeigen sich die namensgebenden Bläschen (Follikel) in den Eierstöcken – kleine, unreife Follikel, die keinen regulären Eisprung auslösen. Auch der Insulinstoffwechsel spielt eine zentrale Rolle: Erhöhte Insulinspiegel verstärken die Androgenproduktion und blockieren die Eizellreifung weiter.
Warum heißt PCOS jetzt PMOS – und was ist eigentlich der Unterschied zu PCO?
Seit dem 12. Mai 2026 heißt das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) offiziell Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom, kurz PMOS – nach einem 14-jährigen globalen Konsensprozess, veröffentlicht im Fachblatt The Lancet. Grund: Der bisherige Begriff PCOS bezog sich vor allem auf sogenannte polyzystische Ovarien. Dabei handelt es sich jedoch nicht um klassische Zysten, sondern meist um viele kleine Eibläschen im Eierstock – der alte Name war also von Anfang an etwas irreführend und zu stark auf die Eierstöcke fokussiert.
PCO wiederum ist davon zu unterscheiden: Das ist nur der reine Ultraschallbefund (viele kleine Follikel), ein PCO-Befund sollte nicht allein stehen bleiben – entscheidend ist, ob weitere Kriterien erfüllt sind, also keine eigenständige Diagnose.
PMOS ist jetzt der neue, präzisere Name für das, was vorher PCOS hieß: um besser widerzuspiegeln, dass die Erkrankung Hormone, den Stoffwechsel und die allgemeine Gesundheit betrifft – nicht nur die Eierstöcke. Für bereits Betroffene ändert sich inhaltlich nichts: Bestehende PCOS-Diagnosen verlieren ihre Gültigkeit nicht. Der neue Name PMOS beschreibt dieselbe Erkrankung lediglich präziser.
Welche Rolle spielen Genetik und Lebensstil bei PMOS (früher PCOS)?
Genetische Faktoren erhöhen das Risiko deutlich – wenn Mutter oder Schwester betroffen sind, steigt die Wahrscheinlichkeit an, selbst auch betroffen zu sein. Gleichzeitig können Lebensstilfaktoren wie unausgewogene Ernährung, Bewegungsmangel und chronischer Stress das PMOS (früher PCOS) begünstigen oder bestehende Beschwerden verstärken.
Was passiert, wenn PMOS (früher PCOS) unbehandelt bleibt?
Unbehandelt kann PMOS (früher PCOS) langfristige Folgen haben: Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, ein erhöhtes Risiko für Gebärmutterschleimhautkrebs und anhaltende Unfruchtbarkeit. Studien zeigen, dass eine frühzeitige Therapie diese Risiken deutlich senkt – eine klare Diagnose, so früh wie möglich, ist daher wichtig.
Kann ich mit PMOS (früher PCOS) schwanger werden?
Ja. Viele Frauen mit PMOS (früher PCOS) erfüllen sich ihren Kinderwunsch – mit gezielter Therapie und ärztlicher Begleitung. Sprechen Sie uns an – wir begleiten Sie auf diesem Weg.
Ist das PCO-Syndrom heilbar?
PMOS (früher PCOS) ist eine chronische Erkrankung, die sich jedoch sehr gut behandeln lässt. Mit der richtigen Therapie können Symptome wie Zyklusstörungen, Akne und Übergewicht deutlich gebessert und Langzeitrisiken erheblich reduziert werden.
Welche Medikamente helfen bei PMOS (früher PCOS)?
Das hängt von Ihren Beschwerden ab. Häufig eingesetzt werden die Pille zur Zyklusregulierung, Metformin bei Insulinresistenz sowie Letrozol oder Clomifen bei Kinderwunsch.
Beeinflusst PMOS (früher PCOS) die Wechseljahre?
Frauen mit PCOS haben oft eine höhere ovarielle Reserve und erleben die Wechseljahre häufig etwas später – was in manchen Fällen Vorteile für die Knochengesundheit haben kann.
Wann sollte ich einen Termin vereinbaren?
Sobald Sie sich in einem der oben beschriebenen Symptome wiedererkennen – auch wenn Sie noch keine gesicherte Diagnose haben. Je früher PCOS erkannt wird, desto besser lassen sich Beschwerden und Langzeitfolgen behandeln.
Jetzt Termin im MVZ Dr. Geisenhofer vereinbaren
Zu lange haben Sie Ihre Beschwerden vielleicht selbst erklärt, ignoriert oder als gegeben hingenommen. PMOS (früher PCOS) ist häufig – und wird häufig zu spät erkannt. Dabei lässt es sich mit der richtigen Therapie sehr gut behandeln.
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